Le Ginkgo Biloba L.

 

 BOTANIQUE

Ordre: Ginkgoales
Famille: Ginkgoaceae

Le Ginkgo biloba ou «arbre aux quarante écus» ou «arbre aux mille écus» (maidenhair tree en anglais) est la seule espèce actuelle de la famille des Ginkgoaceae. Mieux, il est la seule espèce survivante de la division des Ginkgophyta. On en connait sept autres espèces maintenant fossiles et le Ginkgo est souvent qualifié de « fossile vivant ». Il est l'arbre le plus ancien sur terre puisqu'il est apparu il y a plus de 250 millions d'années. Il est donc apparu avant les dinosaures et a survécu à tous les bouleversements climatiques de notre planète.

 

Étymologie: du japonais Gin Yyo, dérivé du chinois Ya Tchio, "patte de canard" (forme de sa feuille), ou peut-être du mot chinois yin kuo, "fruit d'argent" (fruit clair). Biloba évoque la forme "à deux lobes" de la feuille. Il a été surnommé "arbre aux 40 écus", car un plant fut acheté pour 40 écus, en 1788, somme importante pour l'époque, par un botaniste de Montpellier, M. de Pétigny, à un botaniste anglais.

origine: Chine.
Inconnu du monde occidental, il fut "découvert" au Japon, en 1712, par Engelbert Kaempfer, médecin de la Compagnie des Indes néerlandaises. Planté pour la première fois en Europe à Utrecht en 1730, puis à Kew Gardens, en 1754.

Taille maximale: 40 m.
Durée de vie: certain spécimens sont connus pour avoir plus de 2.500 ans
Port pyramidal. Ses branches au feuillage peu dense partent du tronc à angle droit.
Écorce fissurée.
Sa feuille est primitive, sans nervure centrale, en forme d'éventail ("patte de canard"). Elle jaunit à l'automne.
Sa reproduction est également primitive. Le Ginkgo fait partie de la classe des gymnospermes, comme les conifères, apparus les premiers sur terre: la graine n'est pas protégée par un ovaire. Mais chez le Ginkgo, l'ovule nu grossit préalablement, pour atteindre une forme de boule (qu'on pourrait prendre pour un fruit). Les spermatozoïdes venant de pieds distincts (espèces dioïque) sont transportés par un liquide pollinique vers l'oosphère ce qui rappelle la pollinisation archaïque de la fougère. La plantule se développe immédiatement après la germination, sans passer par le stade de la graine.

Utilisations
Le Ginkgo, qui a su traverser les siècles, résiste bien à la pollution. Aussi est-il planté en ville, mais les ovules à maturité dégagent une odeur particulièrement nauséabonde s'ils pourrissent au sol: on évite de planter des arbres femelles.
Le fruit du Ginkgo contient une amande qui est comestible grillée.

Utilisations en phytothérapie
Propriété: Circulation capillaire, vaso-dilatateur, circulation veineuse
Riche en flavonoïdes, l'extrait de feuilles de ginkgo serait un puissant antioxydant.
Usage reconnu pour: soulager les symptômes liés à une démence vasculaire ou dégénérative incluant les pertes de mémoire, les troubles de l'attention, la dépression; traiter les troubles de la circulation périphérique (claudication intermittente, maladie de Raynaud); traiter les vertiges, acouphènes et maux de tête d'origine vasculaire.

Der Ginkgo biloba
Vielleicht ist der Ginkgo die älteste Baumpflanze unserer Erde. Forscher geben seiner Geschichte über dreihundert Millionen Jahre. Doch schon vor der Eiszeit starb er in Europa aus und rettete sich als einzige von vielen Arten nach dem wärmeren Ostasien. In Japan ist er allgegenwärtig: als Kultbaum im ehrwürdigen Tempel des Ueno-Parks in Tokyo, als Wahrzeichen des Stadt, der Universität - ja der Müllabfuhr.

Erst seit rund 250 Jahren ist er wieder in Europa heimisch. Ins öffentliche Interesse trat er, als bekannt wurde, dass in Hiroshima ein Ginkgo unweit vom Zentrum der Explosion der ersten Atombombe im folgenden Frühling 1946 ein frisches, schüchternes Reis aus dem alten Wurzelstock trieb. seitdem gilt er als Symbol der Unbesiegbarkeit und Hoffnung.

Der Ginkgo ist ein Fächerblattbaum; insbesondere durch die Form des geteilten Blattes wurde er zum Sinnbild des dialektischen Yin und Yang, des weiblichen und männlichen Prinzips, von Leben und Tod und inspirierte Goethe zu seinem berühmten Gedicht "Ginkgo biloba".

Die Kräfte, die dieser Baum in sich birgt, wurden sehr früh auch medizinisch genutzt. Seine medizinische Wirkung auf Informationsverarbeitung im gehirn ist unbestritten.
 

 

LITERATUR

" Ist es die Suche nach der Kraft
des ursprünglichen Lebens,
die mythische Ahnung
von unerforschlicher Weisheit,
die unglaubliche Vitalität
oder sein Erscheinungsbild
in Zweisamkeit,
womit uns der Ginkgo
in seinen Bann schlägt?

Er hat dir Zeit besiegt
und ist für uns Menschen
das Symbol für
Schönheit, Weisheit,
Liebe und
ein langes Leben."

aus "GINKGO ,Weltenbaum ,Wanderer zwischen den Zeiten, Heinrich Georg Becker , S 6., 2006


Ginkgo Biloba
Dieses Baum's Blatt, der von Osten
Meinem Garten anvertraut,
Giebt geheimen Sinn zu kosten
Wie's den Wissenden erbaut.

Ist es Ein lebendig Wesen,
Das sich in sich selbst getrennt,
Sind es zwey die sich erlesen,
Dass man sie als eines kennt.

Solche Frage zu erwiedern
Fand ich wohl den rechten Sinn,
Fühlst du nicht an meinen Liedern
Dass ich Eins und doppelt bin.

traduction approximative:
La feuille de cet arbre, que l'Orient
A confié à mon jardin,
Donne son sens secret à savourer
A celui qui l'élabore.

Est-ce une créature animée,
Qui s'est scindée elle-même,
Ou bien deux s'étant réunies,
Pour ne former qu'un.

Songeant à ces questions
J'ai trouvé la juste réponse,
Ne sens-tu pas en écoutant mon chant
Que je suis un et deux à la fois.

Johann Wolfgang von Goethe 15.09.1815
Marianne von Willemer gewidmet

 

Ein Märchen aus Japan

Sakura und der Ginkgobaum


Es war einmal ein Ginkgobaum, dessen Zweige reckten sich zur Bergspitze. An seinem Fusse stand ein kleiner Schrein. Dort wohnten ein alter Mann und ein Mädchen. Das Mädchen hörte auf den Namen Sakura, das bedeutet Kirschblüte.
Sakura war wunderschön und sie hatte ein gutes Herz, alle Menschen liebten sie und sagten, Sakura wäre ein Geschenk des Himmels. Die Leute kamen zum Schrein und beteten dort zum gott der Affen, dass auch sie so schöne und bezaubernde Kinder bekommen, wie Sakura eines ist.
Als Sakura 13 Jahre alt wurde, schenkte ihr der alte Mann eine Querflöte und lehrete sie darauf zu spielen, denn er war ein Meister dieses Instrumentes. So spielte Sakura forthin jeden Abend auf ihrer Querflöte. die Menschen erfuhren davon und kamen, um sie spielen zu hören. Sie sassen unter dem grossen Ginkgobaum und lauschten der Musik, die sie alle verzauberte. "Solch wunderbare Klänge", sagten sie, "Sakura ist ein Engel".

Sakura spielte Abend für Abend. An einem lauen Frühlingsabend, an ihrem 15. Geburtstag, spielte Sakura wieder auf ihrer Flöte, doch plötzlich hielt sie inne.
Der Vollmond war über dem grossen Ginkgobaum aufgegangen und tauchte die Landschaft in silbernes Licht. Sakura sass wie erstarrt und betrachtete die zauberhafte Landschaft. Unweit des Baumes sah sie einen schönen Jungen stehen, der zu ihr herübersah. Sakuras Herz klopfte bei seinem Anblick. Sie griff wieder zu ihrer Flöte und spielte weiter. Plötzlich war der Junge verschwunden.
Am nächsten Abend und den darauffolgenden Nächten wiederholte sich dieselbe Szene. sakura spielten auf ihrer Flöte und der Junge hörte zu, bis er irgendwann im Nichts verschwand.
Eines Abends im Mai jedoch erstrahlte der Ginkgo in einem ganz besonderem Licht. Ein Weg eröffnete sich vor Sakura und führte direkt zum Baum. Es regnete, aber Sakura fror nicht.
Der schöne junge Mann stand am Ende des Weges, ganz nah am grossen Ginkgobaum und sagte: "Komm mit mir, Sakura."
Der alte Mann trat aus dem Haus und beobachtete, wie Sakura im weissen Hochzeitskleid den hellen Weg durch den Regen schritt, ohne nass zu werden. Er sah sie zu dem Jungen gehen, seine Hand ergreifen und dann traten beide durch ein hellgrünes Licht in den grossen Ginkgobaum hinein.
"Sakura" rief der alte Mann, "Sakura, nun bist du wieder zu Hause. Du bist die Nymphe vom Ginkgobaum. Ich habe dich vor 15 Jahren am Fusse dieses Baumes gefunden und jetzt bist du wieder zum Baum zurückgekehrt. Ich bin glücklich, weil ich weiss, dass es dir gut geht."
Am Tag darauf verliess der alte Mann den Schrein, keiner wusste, wohin er gegangen war und niemand hat je wieder etwas von ihm gehört.

Doch manchmal, wenn im Sommer der grosse Ginkgobaum seine Früchte ausbildet, schickt ein paar Blätter zur Erde, auf denen eine kleine Ginkgofrucht festgewachsen ist. Und wer ganz genau hinsieht, kann vielleicht die kleine Sakura auf einem der kleinen Blätter sitzen sehen.

Übersetzung: Ginkgo-Museum, Weimar

 

Références:
- www.wikipedia.com
- www.lesarbres.fr
- Becker Heinrich Georg, "Ginkgo, Weltenbaum, Wanderer zwischen den Zeiten", 3.Auflage, 2006
- "Ginkgo. Der Baum des Lebens", insel taschenbuch 2995

 

 

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